Wachstumskritik ist Mainstream

Bisher dachte ich, dass Wachstumskritik im Elfenbeimturm stattfindet. Um so mehr erfreut der ZEIT-Artikel über eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. Demnach hält nur „ein Drittel der Deutschen das Wachstum für »sehr wichtig« für die Lebensqualität“, Tendenz stark fallend. „Wachstum, das durch Schulden finanziert wird oder auf Kosten der Umwelt geht, lehnen sogar acht von zehn Deutschen ab.“

Weiter geht aus der Umfrage hervor, dass mehr Deutschen Gesundheit, Zufriedenheit, Selbstbestimmung, Familie, Umweltschutz  und sozialer Ausgleich wichtig ist als Besitz.

Na also! Fragt sich warum Systemkritik bei allen großen politischen Parteien nicht-existent ist (Ausnahmen Piraten!). Die Wähler sind jedenfalls anscheinend viel weiter, als oft behauptet wird.

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